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Bitte beachten Sie die folgenden Informationen beim Vorbereiten Ihrer Publikationen und Forschungsdaten für den Upload.

Empfehlungen für Publikationen und Forschungsdaten

1. Passwortschutz, Verschlüsselung und Komprimierung vermeiden

Dateien sollten nicht passwortgeschützt, verschlüsselt oder komprimiert sein.

2. Sonderzeichen vermeiden

Verwenden Sie nur Buchstaben, Zahlen, Unterstrich (_) und Bindestrich (-) in den Namen von Ordnern und Dateien, also keine Leerzeichen, Schrägstriche, Umlaute usw. Solche Zeichen erschweren die Kompatibilität, da sie je nach Betriebssystem unerwünschte Effekte erzeugen.

Problematische Zeichen sind:

\ / ? : * " > < | : # % " { } | ^ [ ] ` sowie Leerzeichen

Nicht-ASCII-Zeichen wie z.B. ¢ ™ ® , Umlaute (ä ö ü), diakritische Zeichen wie à é ô usw.


Erlaubt sind folgende ASCII-Zeichen:

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZabcdefghijklmnopqrstuvwxyz0123456789


Zudem sind uns bei folgenden Zeichen bis jetzt keine Probleme bekannt:

! $ & ' ( ) + , - . ; = @ _ ~

3. Dateiendung bewusst verwenden

Die Dateiendung (z.B. .txt, .pdf) sollte mit dem tatsächlichen Dateiformat konsistent sein. Vermeiden Sie es, Dateien ohne Endung zu speichern. Vermeiden Sie Sonderzeichen in der Dateiendung.

Weiterführende Empfehlungen für Forschungsdaten

1. Daten selektieren

Wählen Sie nur Daten, die einen wissenschaftlichen Bezug haben und auch wirklich langfristig verfügbar bleiben sollen, für die Publikation/Archivierung aus. Vermeiden Sie Redundanzen wie ZIP-Files neben entpackten ZIP-Inhalten, mehrfache Backups oder temporäre Dateien. Private Daten gehören nicht in die Research Collection.

2. Offene Formate wählen

Im Hinblick auf eine langfristige Lesbarkeit sollten Sie darauf achten, dass Ihre Daten nach Möglichkeit in nicht-proprietären Formaten gemäss offenen, dokumentierten Standards gespeichert sind. Wenn die Daten länger als 10 Jahre nutzbar bleiben sollen, empfiehlt es sich, seltene Formate in gebräuchlichere zu konvertieren. Hinweise dazu gibt Ihnen die Anleitung zum Thema Archivtaugliche Dateiformate.

3. Packen von Dateien in ZIP- oder Tar-Archive

Für die befristete Publikation bzw. Archivierung von grösseren Mengen heterogener Forschungsdaten ohne aktive Validierungs- und Erhaltungsmassnahmen empfehlen wir zurzeit das Packen der Dateien in Containerformate (ZIP oder Tar). Dieses Verfahren erlaubt es, sämtliche zu einem Archivpaket gehörenden Dateien in einem Schritt hochzuladen und auch als Gesamtpaket wieder herunterzuladen. Dabei bleiben ursprüngliche Ordnerstrukturen gewahrt.

3.1 Länge der Datei- und Ordnernamen beschränken

Vermeiden Sie bei der Organisation Ihrer Daten überlange Pfade. Eine Kombination von langen Dateinamen mit fein abgestuften Ordnerstrukturen kann schnell zu Pfadlängen über 256 Zeichen führen. Diese sind bei der Weiterverarbeitung der Daten auf Windows problematisch. Sonderzeichen in den Dateinamen sowie das Auspacken von Containern in Unterordnern können die Pfade zusätzlich verlängern. Daher empfehlen wir im Sinne einer Faustregel eine maximale Pfadlänge von 200 Zeichen.

3.2 Grosse Datenpakete portionieren

Grosse Datenmengen können sowohl beim Upload als auch beim späteren Download über den Viewer Schwierigkeiten bereiten. Ab welcher Menge die Probleme auftreten, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, die wir nicht beeinflussen können (Browser, Internetverbindung). Es hat sich gezeigt, dass Uploads von bis zu 15 GB Grösse zwar technisch möglich sind. Pakete in dieser Grössenordnung werden sich aber über den Browser kaum herunterladen lassen. Daher empfehlen wir eine maximale Grösse pro ZIP- oder Tar-Datei von 2 GB.

Falls die Grösse Ihres Archivpakets diesen Wert überschreitet, teilen Sie es bitte in sinnvolle Untereinheiten auf und packen Sie diese in einzelne ZIP- oder Tar-Container. Mit einem Mehrfach-Dateiupload können Sie diese als eine Einheit hochladen.

Bitte benutzen Sie für die Aufteilung nicht die Split-Funktion in WinZip.

3.3 Allgemeine Hinweise zum Erzeugen von Containern

  • Erzeugen Sie ausschliesslich Archive mit der Endung .zip oder .tar (kein .7z, tar.gz, .rar usw.).
  • Erstellen Sie Container bitte ohne Komprimierung (also Kompressionsstärke “speichern” auswählen)
  • Wenden Sie keine Verschlüsselung an.

3.4 Formate und geeignete Tools

Unter praktischen Gesichtspunkten richtet sich die Wahl des Containerformats in erster Linie nach dem Betriebssystem des Nutzers. Windows-Nutzer werden eher ZIP-Archive generieren (indem sie im Tool 7-Zip das Archivformat “zip” auswählen). In einer Mac-Umgebung hingegen wird in der Regel das Tar-Format bevorzugt.

Das Tar-Format bietet für die langfristige Aufbewahrung den Vorteil, dass es ein offen dokumentiertes und nicht an einen Hersteller gebundenes Format ist.

Windows 
Format*.zip, unkomprimiert.
Empfohlenes Tool7-Zip
Mac 
Format.tar
Empfohlenes Tool

Keka

Oder mit Befehl „Tar“ auf der Kommandozeile

 

 

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